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Einweihung Backes

WOLLMERSCHIED - (bad). Die erste Pizza wurde schon vor der Eröffnung im Backes gegart. Und auch ein schwarzes Brot holten die Wollmerschieder bei Probeläufen schon aus dem Ofen, berichtet Ortsvorsteher Paul Pohl. Doch inzwischen haben die Hobbybäcker dazugelernt. 40 Brote schoben die Wollmerschieder zur offiziellen Inbetriebnahme ihrer neuen Attraktion in der Dorfmitte in das schon Tags zuvor angeheizte Backes, das künftig allen Wollmerschiedern zur Verfügung steht. Der Ortvorsteher kann sich vorstellen, dass es künftig regelmäßig einen Backestag gibt. Aber auch privat darf jeder das Backes nutzen. Der Ortsvorsteher hat sich quasi schon damit abgefunden, dass er das wohl koordinieren muss. Einiges gilt es noch zu klären, fest steht jedoch, dass es jedes Jahr ein Backesfest geben wird.

Rund drei Jahre haben die Wollmerschieder an ihrem neuen Schmuckstück gearbeitet. Über 300 Stunden seien dabei zusammengekommen, rechnet Pohl vor, der zugab, dass es auch manche Samstage gab, an denen mehr gegessen und getrunken als gebaut wurde. Die Brennkammer bestellten die Wollmerschieder als Bausatz. Zwei Profis haben dann rund herum die Schamottsteine Lage für Lage aufgebaut. „Das hat sich eine Weile hingezogen“, so Pohl. Rund herum wurde dann das kleine Backhaus gemauert, das zum Schluss noch ein Dach bekam.

Es hat insgesamt rund 3000 Euro gekostet. Mit 2000 Euro förderte der Rheingau-Taunus-Kreis das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft Dorfmitte“, der Rest kam durch Spenden zusammen. Sinn und Zweck des Förderprogramms ist es, wieder einen zentralen Treffpunkt in den Dorfmitten zu schaffen, an dem alle Generationen zusammen kommen, sich austauschen und miteinander reden können. Pohl hofft, dass das Backes künftig in diesem Sinne rege genutzt wird.